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Oberlichtenau überrascht mit starker Leistung höherklassigen Gegner

Nach der viel zu langen Corona-Pause geht es endlich wieder los, und wie. Mit einem 26:25 (11:14)-Heimsieg über Elbflorenz Dresden III wird die nächste Runde gebucht.

 

Auch für die Oberlichtenauer Männer – so wie für alle anderen Teams aller Ligen – standen zum endlich vollzogenen Saisonbeginn viele Fragen im Raum. Es galt für die SGO zu beweisen, dass sie mit dem neuen Trainer Enrico König gut kommunizieren und seine Vorgaben umsetzen. Nach vielen Jahren Doppelbelastung mit Frauen und Männern und Engagement im Verein nimmt Ralf Moschke eine Auszeit und stellte das bisher ausgeübte Traineramt zur Verfügung. Ein Schnitt also in Oberlichtenau, der auch neue Perspektiven bringen soll. Der Einstieg in die Saison war fast schon optimal und eine Bestätigung für den Neutrainer. Immerhin wurde im ersten Pflichtspiel der starke Verbandsligist Elbflorenz III – in der abgebrochenen Serie immerhin auf Rang fünf der Verbandsliga Ost – wenn auch „nur“ mit einem Tor, aber eben besiegt. Wie das gelang und was dazu nötig war, erklärt König so: „Es war das erwartet schwere Spiel, in das wir gut vorbereitet gingen. Wir konnten von Anfang an mithalten, haben uns reingekämpft in die körperbetonte Partie. Ich bin natürlich zufrieden und die Abwehr war super. Die Dresdener führten zwar lange Zeit, aber wir ließen sie nicht weiter als zwei bis vier Tore weg. Zwischen der 45. Und 50 Minuten konnten wir die Partie enger gestalten und gaben sie nicht mehr aus den Händen. Die Moral stimmte und am Ende brachten wir zwei Tore plus über die Zeit und konnten in letzter Minute den Ausgleich trotz gegnerischer Manndeckung verhindern.“ Der Spielverlauf unterstreicht diese Worte. Vier Tore minus in der 20. Minute wurden bis zur 25. Minute zum 10:10-Ausgleich pulverisiert. Vor allem Miehle und Thieme überzeugten in dieser Phase. Zwar zogen die Gäste bis zur 40. Minute immer wieder bis zu vier Toren Differenz weg, aber es gelang weiter dran zu bleiben. Zwischen der 50. und 55. Minute wurde die Begegnung durch vier Tore in Folge zum 25:22 gedreht. Das war die Wende und die Köpfe blieben oben und der erste Saisonerfolg über die Zeit gerettet. König fielen viele Steine als Last ab und er kann sich mit seinen Männern auf die nächste Runde im Sachsen-Landskron-Pokal freuen. Jetzt stehet aber erst einmal der Punktspiel-Alltag im Vordergrund und er weiß, das wird kein leichter: „Im Pokalspiel war die Zuschauerzahl bei maximal 50 sehr überschaubar. Natürlich bräuchten wir zur Motivation viel mehr, aber es muss halt auch so gehen. Die Punktspiele beginnen mit dem Auswärtsspiel am Sonnabend in Bautzen gegen Cunewalde II. Der Gegner zählt als Aufsteiger zu denen, die oben mitspielen werden. Den dürfen wir nicht unterschätzen. Es wird nicht leichter als im Pokalspiel.“ So gibt König gleich den entsprechenden Ausblich auf die nächste Partie.

Oberlichtenau spielte mit: A. Schäfer, Fichte; Thieme (2), Fröhlich (3), Miehle (5), Hunger (8/5), Richter, R. Schäfer (4), Gretschel, Röntzsch (1), Hübner, S. Schäfer (2) und Hohmann (1).

Eberhard Neumann

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