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Oberlichtenau schafft die Sensation gegen Kamenz

Mit guter und geschlossener Leistung besiegt die SGO den Favoriten Kamenz mit 31:27 (15:15) im Bezirkspokal und steht nun im Finale in Sohland.

Sensation hin, Sensation her. Noch im letzten ausgetragenen Punktspiel gingen die Oberlichtenauer in Kamenz mit 30:22 unter. Schon deshalb hatten viele keinen Cent auf die Gastgeber gesetzt. Sensationell zumindest war in diesem Halbfinale die Besucherzahl. Die Halle war im Rahmen der Kapazitätsgrenze mit gut 200 Zuschauern sehr gut besucht. Ja, am Ende konnten sich die Männer von Ralf Moschke über einen Sieg freuen, den nicht jeder erwartet hatte. Trotz der tollen SGO-Leistung muss der Erfolg etwas relativiert werden. Viel mehr jedoch sprachen die Umstände diesmal sogar etwas mehr für die Hausherren. Die Gäste waren mit Minimalbesetzung angereist. So fehlten gegenüber dem Punktspiel mit Meixner, Knull und dem verletzt die Bank drückenden Ledrich wichtige Akteure und Alternativen. Da halfen auch vier aufgebotene Torhüter wenig. Zudem sah der größte Aktivposten mit Freudenberg in der 47. Minute die dritte Zeitstrafe und fiel auch noch aus. Das machte das Ganze den Gastgebern etwas leichter. Dennoch wurde den Moschke-Männern der Sieg nicht geschenkt und der Coach meinte nachher: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und die Abwehr befand sich auf dem Posten. Im Wesentlichen haben wir auch unsere Chancen ganz gut genutzt. Das Unentschieden zur Halbzeit geht in Ordnung, obwohl wir noch einiges haben liegen lassen durch zu zeitige Abschlüsse. In der Halbzeit haben wir umgestellt und danach die Überzahlen genutzt. Unser Torwart Alexander Schäfer wurde heute zum Garanten des Sieges. Alles andere war das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Kamenz hat nicht einfach klein bei gegeben und es wäre schwieriger geworden, wenn die mit voller Kapelle angetreten wären. Sie hatten keine frischen Kräfte mehr, vor allem nach dem Ausscheiden von Pascal Freudenberg. Weiterhin sind die unnötigen Ballverluste und die Chancenverwertung unser Manko. Nichtsdestotrotz geht es jetzt nach Sohland, was wegen des Haftmittelverbots keiner so richtig wollte.“ Insgesamt positiv auf den Spielverlauf gegenüber dem letzten Punktspiel wirkte, dass diesmal die Schiris eine klare Linie und vor allem Konsequenzen gegen gefährliches Spiel zeigten. Zusätzlich hatten die auf den meisten Positionen besser besetzten Oberlichtenauer durch die voll besetzte Bank auch Alternativen und vor allem Konditionsvorteile durch die möglichen Wechsel. Hinten raus war das neben der höheren Konzentration als zuletzt ausschlaggebend. In Hälfte eins verlief die Partie nach anfänglicher klarerer Führung des Heimteams mit 3:0, 6:3 oder 9:6 später recht ausgeglichen. Erst nach 25 Minuten übernahmen die Lessingstädter kurzzeitig die Führung. Da ließ die SGO-Abwehr doch einige unnötige Lücken, vor allem in der Mitte erkennen. Nach der HVH-Auszeit in der 20. Minute wurden gleich fünf Hundertprozentige am Stück vergeben, so dass der Gast noch zum Halbzeit-Remis kam. Anstatt das gute 15:13 weiter auszubauen leisteten sich die Gastgeber nicht nur Gegentore zum Remis, sondern nach dem Wechsel die Gästeführung. Zehn Minuten bedurfte es dann wieder, ehe die Begegnung abermals gekippt werden konnte. Dabei wurde das Überzahlspiel genutzt und nach 45 Minuten standen wieder drei Tore plus zu Buche. Auch weil Freudenberg kurz darauf die Platte verlassen musste, brannte danach nichts mehr an. Mit insgesamt 18 Paraden, davon sechs Hundertprozentige, hatte Schäfer im Tor großen Anteil am letztlich ungefährdeten Sieg. Jetzt folgt am 9. Mai das Pokalfinale gegen Pulsnitz. Offen ist da nur, gegen welche Pulsnitzer Mannschaft, die erste oder die zweite, die das Halbfinale noch vor sich haben. Punktspielseitig geht es am 29.Februar mit dem Spitzenspiel bei den Neugersdorfern weiter.

Oberlichtenau spielte mit: A. Schäfer, König; Thieme (1), Fröhlich (10), Miehle (3), Hunger, Richter, R. Schäfer (3), Gretschel (3), Röntzsch (1), Hübner, S. Schäfer (1), Förster (5/5) und Kirste (4).

Eberhard Neumann

 

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