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MJD: Einen möglichen Sieg unnötig verschenkt

SG Pulsnitz/Oberlichtenau - SG Cunewalde/Sohland 12:15 (05:09)

Und wieder stand die Mannschaft nach dem Abpfiff mit leeren Händen da. Nicht weil der Gegner so überlegen war, sondern weil die Jungs selbst den Grundstein dafür legten.

Bereits in der Anfangsphase wurden gute Chancen vergeben, was symptomatisch für das komplette Spiel sein sollte. So lag die SG nach 8 Minuten mit 1:4 hinten. Bis zur 14. Minute kämpften sich unsere Jungs auf 4:5 heran. Der Ausgleich gelang jedoch nicht und man musste den Gast, der oft mit Einläufern agierte, wieder ziehen lassen (4:9). Gerade die Einläufer bekam die SG - Abwehr nicht in den Griff. Da man schon in Halbzeit 1 mit 13 Fehlwürfen (darunter 2 Siebenmeter) sündigte, ging es unnötigerweise mit 4 Toren Rückstand in die Kabinen. Auch mit der Abwehrleistung konnte die Bank nicht zufrieden sein, zu oft wurde der Gegenspieler nur begleitet. Körperkontakt, bissig sein, Fehlanzeige. Das machte der Gegner besser, da war ein Durchkommen für unsere Jungs wesentlich schwerer.
Der Beginn des 2. Abschnittes brachte keine Besserung. Durch Unkonzentriertheiten und technische Fehler lud man die Gäste-SG zum Tore werfen ein. Die lehnten nicht ab und vergrößerten den Abstand bis zur 23. Minute auf 5:12. Unsere Jungs mühten sich weiter im Angriff, da aber Tempo und Bewegung fehlten, sich die Abschlussquote im 2. Durchgang nicht besserte (14 Fehlversuche, darunter 1 Strafwurf), waren Tore weiter Mangelware. Trotzdem gelang es der Mannschaft sich in den letzten 10 Spielminuten, da nun auch die Gäste schwächelten, nochmal heran zu kämpfen. Über die Spielstände 8:13 / 10:14 / 12:14 wurde es nochmal spannend. Die Gäste zogen mit ihrem 15. Treffer in der Schlussminute aber dann endgültig den Stecker.

Fazit: Das Hinspiel verloren unsere Jungs noch mit 19:7 in Cunewalde. Zweifellos ist eine Entwicklung bis zum heutigen Spiel sichtbar. Die Fehlerquote, Summe der verworfenen Bälle, darunter auch „Freie“, technische Fehler und der fehlende Körperkontakt in der Abwehr waren heute spielbestimmend und -entscheidend, müssen nun Gegenstand und Auswertung im Training sein. So ging ein Spiel verloren, was eigentlich gewonnen werden konnte (musste?).

In einer Woche findet das verlegte Heimspiel gegen den TBSV Neugersdorf statt. Dann am ungewohnten Sonntag, 14 Uhr.
(StB)

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