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Frauen: Ein Satz mit X, das war wohl niX

TSV Niesky vs. SG Oberlichtenau (12:8) 25:21

Am Sonntag fand, nach fast 4-wöchiger Pause, das nächstes Spiel der Keulenbergdamen statt. Der Gegner war kein geringerer als der TSV Niesky.
Die Damen von Niesky hatten bisher erst 1 Spiel bestritten, was zugunsten von Ihnen aus ging.
Vor Spielbeginn mahnte Trainer Moschke, in der Abwehr ordentlich zuzupacken, die Angriffe ordentlich auszuspielen und vorallem den Mund bei den Schiedsrichtern geschlossen zu halten.
Die unparteiischen Gerlach/Pufe pfiffen pünktlich das Spiel an und so startete man hochmotiviert. Der Zahn wurde den SGO Damen jedoch zeitig gezogen.
Niesky, die vorallem mit Ihrer B-Jugend geglänzt hat, konnte sich von Beginn an Tor für Tor von den SGO Damen absetzen. Einzig N.Träber schaffte es den Abstand am Beginn noch gering zu halten, ehe auch die restlichen Keulenbergdamen aufzuwachen schienen. Aber der Schein trügte. Bälle wurde vergeben, das Überzahlspiel nicht genutzt, ganz abgesehen von der Chancenverwertung.
Denn wenn man es dann doch einmal geschafft hatte frei vor der Torfrau zu stehen, warf man diese nur an oder an den Pfosten oder gar daneben.
Über die Spielstände 3:1, 8:5 und 12:8 konnten sich Damen aus Niesky schon einen kleinen Vorsprung erspielen, ehe die Halbzeitsirene erklang.
Die Pausenansprache von R. Moschke war klar und deutlich. Man sollte endlich aufwachen, die Chancen nutzen (denn davon hatte man mehr als genug) und in der Abwehr sollte mehr geredet werden.
Immerhin lag man nur 4 Tore zurück, was im Handball ja nichts zu bedeuten hat. Die Seiten wurden gewechselt und man versuchte den Rückstand kontinuierlich abzubauen. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Niesky konnte sich in Halbzeit 2 immer mehr absetzen. Durch eine Manndeckung von N.Träber wurde der SGO das Leben nicht einfacher gemacht. Statt den Vorsprung von Niesky zu schmälern wurde dieser vom Gegner eher erhöht. Bei einem Stand von 20:13 zog R. Moschke die grüne Karte. Erneut versuchte er auf seine Damen einzureden. Man sollte doch endlich anfangen Handball zu spielen. Nach der Auszeit konnte man den Abstand noch einmal auf 4 Tore verringern aber mehr war an dem Tag einfach nicht drin.
Das Spiel endete 25:21 und die Keulenbergdamen waren mehr als enttäuscht. Vorallem aber von sich selbst. Niemand konnte zeigen, was er wirklich drauf hatte.
Einzig die letzten 5 Minuten lassen hoffen, denn da zeigte man wie Handball funktioniert. Ein schnelles Spiel nach vorn und den Ball im Tor einnetzen. Allerdings müssen aus 5 60 Minuten werden, um auch die Punkte auf das eigenen Konto zu bekommen.
Positiv hervorheben sollte man zumindestens das 5/6 Siebenmeter im Netz landeten und auch eine E. Richter im Tor schlimmeres verhindert hat.
Im nächsten Training muss versucht werden, die Stimmung in der Mannschaft wieder auf Vordermann zu bekommen, den Ehrgeiz zu wecken und vorallem die Treffsicherheit zu erhöhen.
Denn der nächste Gegner ist der TBSV Neugersdorf. Dieser steht bislang ohne Minuspunkte auf Platz 1 und ist gewillt den Wiederaufstieg in die Verbandsliga zu meistern. Wollen wir hoffen das bei dem Spiel endlich der Knoten platzt und man zeigen kann was man auf dem Kasten hat. (SH)


Es spielten: E.Richter u. A.Lattermann (beide im Tor), N.Träber (4), L.Freudenberg (3), F.Noack (6), N.Paditz (6/5), A. Klingebiel, J.Kühnel, S.Hörig (1), A.Guhr, C.Röntsch (1), S.Hallmann

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