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Den Saisonschluss mit einem weiteren Heimsieg gefeiert

Letztlich ungefährdet, fahren die Oberlichtenauer Männer im letzten Saisonspiel einen weiteren 37:33 (21:18)-Sieg gegen Radebergs Reserve ein.

Natürlich sollte das letzte Spiel der Saison 2018/19 ein würdiger Schlusspunkt unter eine doch ansprechende Gesamtleistung sein. Noch dazu zu Hause, waren die Punkte fest eingeplant. Immerhin gab es in eigener Halle von elf Spielen nur zwei Niederlagen gegen Bernstadt und Hoyerswerda sowie ein Remis gegen Pulsnitz. Alles in allem kann also von ordentlicher Heimstärke gesprochen werden. Nach dem Hinspielerfolg von 35:22 gegen den Tabellenachten Radeberg sollte auch die Heimaufgabe eine klare Sache sein. Ganz so leicht wurde es für die SGO jedoch nicht. In den letzten Partien hatten sich die RSV-Männer vor allem mit A-Jugendlichen immer stärker präsentiert. Das brachten sie nun auch in Pulsnitz gut auf die Platte. Sie spielten von Beginn an in einer sehr fairen Partie ordentlich mit und hatten sogar für längere Zeit den besseren Einstieg in diese und den besseren Verlauf. Die erste Führung zum 0:1 nutzend, hielten die Gäste lange diese knappe Führung fest. Den Gastgebern gelang lediglich immer wieder der Ausgleich um sofort das nächste Gegentor zu kassieren. Dieses Spiel auf Augenhöhe verlief bis zur 17. Minute fast gleichlaufend. Erst danach fanden die Oberlichtenauer mehr und mehr ins Spiel. Einige Ballgewinne wurden nach dem 11:13 mit sechs Toren in Folge zur ersten klareren Führung im Spiel gedreht. Von da an zehrten die Einheimischen von ihrem zahlenmäßigen Vorteil, ohne den weiter deutlich auszubauen. Bis zum Seitenwechsel schrumpfte der sogar wieder, wurde danach aber vorerst auf sechs Tore Differenz ausgebaut. Mehrfach bis auf vier Tore verkürzend, kamen die Bierstädter aber nie mehr in Schlagdistanz. SGO-Trainer Ralf Moschke war am Ende froh, auch das letzte Spiel siegreich beendet zu haben: „Das war insgesamt ein lockeres, faires Spiel. Es ging für beide um nichts mehr. So boten beide Seiten eine schöne, kurzweilige und interessante Partie. Anfangs hatten wir Abstimmungsprobleme in der Abwehr, ohne Kirste, Gretschel und Hübner nicht verwunderlich. Dafür bekam Georg Förster lange Einsatzzeiten, die er vor allem im Angriff gut nutzte und uns so im Spiel hielt. Die erste Halbzeit war in Ordnung, obwohl wir viele Chancen liegen ließen, um in Führung zu gehen. Alexander Schäfer hatte einen guten Tag im Tor. Nach der klareren Führung haben wir kräftig durchgewechselt, so dass es zum Ende hin wieder etwas enger wurde. Ein Kompliment an Radeberg, das gut gespielt und gekämpft hat. Im Sommer werden wir an den Fehlern arbeiten, um im Herbst wieder eine schlagkräftige Mannschaft zu bilden.“ Neben Förster überzeugte auch Danny Miehle trotz zeitweiliger Manndeckung, während Toni Thieme keinen Fuß aufs Parkett brachte. So konnte doch die Saison zufriedenstellend abgeschlossen und manche Flasche geleert werden. Der erreichte fünfte Rang ist am Ende Ausdruck der eigenen Leistung über 22 Spiele hinweg mit dabei zwei durch Spielausfälle gewonnene Partien. 14 Siege sind doppelt so viele wie Niederlagen, womit letztlich 29:15 Punkte zu Buche stehen. Die SGO zählt somit weiter zu den Verfolgern der Spitzenteams, mit großem Abstand zum restlichen Feld ab Platz sechs. Zum Vorjahr ist das ein kleiner Verlust von zwei Punkten und einem Platz. Dafür ist die Tabellenspitze etwas weiter entrückt bei fünf Zählern Rückstand zu Rang eins und zwei, sind’s diesmal gar neun und zehn Punkte Abstand. In der nächsten Saison ist mit einer noch breiteren Spitze zu rechnen. Dann kommen Neugersdorf als Absteiger und Kamenz als verstärkter Aufsteiger hinzu. So ist eine interessante Saison zu erwarten, für die die Oberlichtenauer einiges tun müssen, wollen sie weiter ein gewichtiges Wort in der Liga mitreden.

Oberlichtenau spielte mit: A. Schäfer, Oswald, König; Thieme, Fröhlich (5), Miehle (9), Hunger (3), Jäschke, R. Schäfer (3), Röntzsch, S. Schäfer (2) und Förster (15/7).

Eberhard Neumann

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