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So richtiges Pokalfeeling kam diesmal in Radeberg nicht auf

Die RSV-Männer kämpfen, aber die Oberlichtenauer dominieren, siegen mit 39:29 (17:12) und gehen somit ins Viertelfinale.

Das Achtelfinalspiel musste zum verspäteten Termin ausgetragen werden, da die Oberlichtenauer am Spieltag im Dezember noch im Sachsenpokal aktiv waren. Und dadurch kam die ungewohnt frühe Partie am ersten Januar-Wochenende zustande. So fand es auch nicht im BSZ, sondern in der Sporthalle des Gymnasiums statt. Das war wieder mit höherem Aufwand für die Gastgeber verbunden, die die Partie vorzüglich vorbereiteten. Natürlich wollten auch die Männer der zweiten Mannschaft dem Favoriten die Stirn bieten. Doch beiden Teams fiel am späten Sonnabend der Aufgalopp ins neue Jahr sichtlich schwer. Nach den Feiertagen noch nicht so wie nötig im Trainingsmodus, geschweige denn im Spielrhythmus, kamen sie nur beschwerlich und nervös in die Partie. Die bot eher Trainingscharakter als einen packenden Pokalfight. Das zeigte sich in den ersten zehn Minuten vor allem mit beiderseits unkonzentrierten Abschlüssen besonders deutlich. So stand nur ein mäßiges 3:3 zu Buche, obwohl alle schon ein hohes Tempo gingen, aber vielfach die Geschenke des anderen nicht nutzen konnten. So schleppte sich das Spiel in der ersten Hälfte mit leichten SGO-Vorteilen ab der 17. Minute dahin. Dabei hielt Torhüter Christian Schnelle mit einer Vielzahl von Paraden, auch bei Hundertprozentigen, sein Team lange im Spiel. Erst nach dem Wechsel beherzigten die Akteure die Vorgaben ihrer Trainer – beim RSV II neuerdings Mathias Gnädig – besser und konzentrierter. Noch temporeicher als zuvor setzten sich dann auch die Männer von Ralf Moschke ab der 40. Minute sukzessive deutlicher ab. Der SGO-Coach, ohne Auszeit auskommend, meinte danach: „Als ein vorgezogener Rückrundenauftakt ist das schon in Ordnung. Nun haben wir aber schon wieder Pause. Für die erste Partie im neuen Jahr war das zwar kein Spitzenspiel, da zu viele Fehler und auch noch eine schlechte Chancenverwertung auftraten. Die erste Hälfte war zum Vergessen und am Ende hatte die Partie eher den Charakter eines Trainingsspieles. Wichtig war das Weiterkommen und das zählt. Radeberg war für mich eine eher unbekannte Mannschaft und hätte uns in Top-Besetzung vermutlich mehr gefordert.“ Zufriedener waren dagegen die Gastgeber. Immerhin hatten sie den Gast und Gegner aus der höheren Liga längere Zeit mächtig geärgert. Für den Neu-Coach gab Mannschaftsleiter Maximilian Rentsch positive Eindrücke zu Protokoll: „Auch ich kann bestätigen, das das Spiel einem Trainingsspiel gleichkam. Und wir haben uns dabei immerhin recht gut verkauft. Im Vorfeld war eigentlich schon klar, wer weiterkommt und Oberlichtenau der Favorit. Wir haben aber ordentlich gegengehalten. Vom Einsatz aller war das in Ordnung. Wir hatten mit Pietschmann, Zerbst, Pospischil, Fritsche und anderen schwerwiegende Ausfälle. So konnten wir nur mit einem richtigen, vom Stamm erforderlichen Wechselspieler antreten. Vor allem im Positionsangriff liegt noch ein größeres Verbesserungspotenzial. Die gebotene Leistung sollte uns Motivation für die zweite Saisonhälfte sein.“ Die SGO steht nun bereits im Halbfinale, da entweder Team eins oder Team zwei im Vereinsduell das erreichen werden. Das nächste Bezirksligaspiel ist erst am 22. Januar gegen Bernstadt. Der RSV gastiert in der Bezirksklasse schon am kommenden Sonntag beim BSV Görlitz.

Radeberg II spielte mit: Starke, Schieritz, Schnelle; Schulz (3), Oswald (3), Ryback (2), Tillich (9), Knobloch (7) und Wolf (3).

Oberlichtenau spielte mit: Hallmann, König; Fröhlich (4), Miehle (9), Hunger (4), R. Schäfer, Gretschel (6), Röntzsch (3), S. Schäfer (5/1), Förster (1), Kirste (6) und Haase (1).

Eberhard Neumann

 

Eberhard Neumann

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