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Siegreicher Abschluss vom "Super-Sonntag"

SG Oberlichtenau - NSV Gelb-Weiß Görlitz 34:30 (18:16)

Am vergangenen Sonntag wurde der Pulsnitztal Sportkomplex bei herrlichstem Herbstwetter nicht nur durch heruntergefallene Blätter sondern auch durch einen, den ganzen Tag anhaltenden, blau-weißen Schimmer in bunte Farben getaucht. Hintergrund dieser nicht ganz typischen Herbstfarben blau und weiß war der "Super-Sonntag". Um 11 Uhr ging es los mit dem Spiel unserer Dritten, gefolgt von der Zweiten (13 Uhr), den Frauen (15 Uhr) und zu guter letzt das Spiel unserer Ersten um 17 Uhr gegen eine der beiden Görlitzer Mannschaften.

Wer die vergangene Saison verfolgt hat, dem wird vor allem ein Spiel in negativer Erinnerung geblieben sein. Nämlich das Auswärtsspiel gegen die Gelb-Weißen im Görlitzer Stadtteil Rauschwalde. Damals wollte es einfach nicht klappen. Aber auch ein gewonnenes Heimspiel gegen selbige Mannschaft war in der letzten Saison drin.

In der laufenden Saison war man zudem Tabellennachbar. Es deutete also alles darauf hin, dass dies ein spannendes Spiel werden würde.

Geleitet wurde das Spiel von den Sportfreunden Marwitz und Prescher.

Pünktlich wurde die Partie angepfiffen. Beide Mannschaften fanden gleichermaßen gut ins Spiel. In den ersten Minuten war es somit ein Schlagabtausch. Über die Stationen 1:1 und 3:3 gelang es der SG, sich dann langsam etwas deutlicher abzusetzen. Beim Stand von 12:9 waren es immerhin mal 3 Tore Vorsprung. Aber auch die Gäste hatten sich allem Anschein nach vorgenommen, die zu vergebenen Punkte nach Görlitz zu bringen. Somit arbeiteten die Neißestädter hart und beständig, um nicht allzu sehr ins Hintertreffen zu geraten.
Mit einer knappen Führung ging es beim Stand von 18:16 erstmal in die Kabine um Luft zu holen.

Trainer Moschke fand deutliche Worte, so sollte endlich mal wieder an das bekannte und gefürchtete schnelle Oberlichtenauer Spiel angeknüpft werden. Schließlich wusste man um die ausbaufähige Kondition der Gäste. Ziel war es, den Gegner in der zweiten Hälfte müde zu machen und schließlich zu überrennen.

Hochmotiviert und punktedurstig ging es in Hälfte zwei. Auch die Gäste waren hochmotiviert. Manchmal etwas zu motiviert. So kam es zu einigen unnötigen Aktionen, welche von den Unparteiischen das eine oder andere mal nicht gesehen bzw. wenigstens nicht geahndet wurden. Den Höhepunkt der Unsportlichkeit gab es in der 40. Minute als ein Spieler der Grenzstädter unsere Nummer 17, Thomas Kirste, durch eine klare Tätlichkeit zu Fall brachte und dafür völlig zurecht die rote Karte sah. Unbeeindruckt von der Spielweise des Gegners gelang es den Pulsnitztalern, nun immer mehr auf Distanz zu gehen. Man konnte sich beim Stand von 28:21 bis auf sieben Tore absetzen. Aber durch Fehler und zu lasches Agieren in der Abwehr kamen die Görlitzer immer wieder heran. Nach 60 Spielminuten und dem Ende der zweiten Hälfte hatten die Hausherren ihre knappe Führung über die Zeit gebracht und in "Wir singen weiß, wir singen blau, wir singen Oberlichtenau"-Gesängen ertönte die Schlusssirene.
Durch diesen 34:30 Sieg kann die SGO weitere zwei Punkte auf der Haben-Seite verbuchen.

Wir bedanken uns für die tolle Atmosphäre und gute Unterstützung bei unseren Fans.(GF)

Oberlichtenau spielte mit:

Schäfer A., Hallmann, Fröhlich (1), Miehle (8), Hunger, Franke (1), Schäfer R. (1), Gretschel (6), Schäfer S. (9), Förster, Kirste (4), Röntzsch (1), Hübner (1), Rudolph (2)
MV: Moschke, Haase D

 

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