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Oberlichtenauer Männer erreichen locker das Finale

Die SGO gewinnt gegen die SVO mit 45:27 (22:12) klar und trifft in Bernstadt auf den Meister Rietschen.

Entweder hatten viele der Fans ohnehin erwartet, dass ihre Männer gegen die der SV Obergurig den Einzug ins Bezirksfinale als Pflichtaufgabe absolvieren würden. Oder das Frühlingswetter mit einer Stunde des Tages mehr Sonnenschein, ließ sie den Handball vergessen. Beinahe zum Vergessen schien dann auch das Spiel, denn es hatte kaum Aufreger und Pokalathmosphäre gleich gar nicht zu bieten. Als Tabellenletzte schienen die sonst eher ruppigen Oberguriger selbst nicht ans Weiterkommen zu glauben. Im Spiel traten sie so selten gesehen fast handzahm auf, was wohl auch der Schiri-Ansetzung zu danken war. Die Strafenverteilung beider Seiten sah sich dann auch sehr übersichtlich an. Die SGO musste einmal auf einen Mitspieler und der SVO zweimal auf einen verzichten. Strafwürfe bekam die SGO einen und der SVO fünf zugesprochen. Vier davon brachten die Gäste allerdings nicht im Netz unter. Nach dem beiderseits zerfahrenen Beginn – 3:2 nach fünf Minuten – fing sich Oberlichtenau zuerst. Schnell wurden vor allem Gästefehler nach acht Minuten zum 9:2 genutzt. Die darauf nötige Antwort ließ nicht auf sich warten und die Gäste nahmen in der neunten Minute ihre erste Auszeit. Danach fanden sie, auch unterstützt von Gastgeberfehlern, besser ins Spiel. Bis auf drei Tore kamen sie nach dem 10:3 wieder heran. Bis zum 14:11 wogte das Geschehen hin und her, dann hatte das Gästeteam wohl sein Pulver endgültig verschossen. Mit acht Toren in Folge führten die Männer von Ralf Moschke bereits die Vorentscheidung herbei. Der Coach meinte nach der Partie dann auch entspannt: „Wir sind gut reingekommen und haben Obergurig nicht unterschätzt. Uns war klar, was uns erwarten könnte. Nach deren Auszeit, als die sich gefangen hatten, zeigte sich dann auch, dass es nicht so einfach würde. Bis zur 40. Minute war es noch ein ansehnliches Spiel, dann wurde es für uns zum Trainingsspiel. So konnte ich auch gut alle durchwechseln. Vor allem Sven Schäfer hat heute seine Möglichkeiten gut genutzt. Für ein Halbfinale war die Partie aus Sicht der Zuschauer nicht unbedingt spannend. Das wird dann zum Finale besser. Schon in den nächsten Punktspielen wird es anders zur Sache gehen. Heute sind wir nicht gerade ins Schwitzen gekommen. Wir konnten einiges probieren und alle auch auf anderen, ungewohnteren Positionen einsetzen. Dass wir im Finale auf Rietschen treffen, ist uns auch lieber, da die dann Favorit sind. Gegen Bernstadt wäre es in Bernstadt viel schwerer. So denke ich, haben wir auch unsere Chance. Das wird sicher ein heißer Tanz.“ Damit gibt Moschke den Takt für die letzte Saisonphase vor und einen kleinen Ausblick für den April. Das Halbfinale war mit dem Sechs-Tore-Lauf vom 30:17 ohnehin lange entschieden. Als dann die SGO noch neun Treffer und der SVO zehn zum 45:27-Endstand markierten, schien auch beim Gastgeber die Luft raus zu sein. Als nächstes gilt es, im Heimspiel am Sonntag gegen Schleife an den Erfolg anzuknüpfen und nachzulegen. Ziel ist eine weitere Verbesserung in der Ostsachsenliga wenigstens aufs Podest. Allerdings ist das Restprogramm gegen Schleife, Cunewalde und Koweg Görlitz alles andere als einfach. Aber als Vorbereitung aufs Pokalfinale sind diese Brocken sicher auch sehr interessant und anspruchsvoll. Und an den im Halbfinale gesehenen Fehlern besonders im Abschluss kann da ebenfalls gearbeitet werden. Zudem wird die Abwehr gegen starke Gegner nochmals einer harten Prüfung unterzogen und darf sich steigern.

Oberlichtenau spielte mit: A. Schäfer, Hallmann, König; Fröhlich (5), Miehle (5), Hunger (6), R. Schäfer (3), Gretschel (3), Röntzsch (4), Hübner (2), S. Schäfer (11), Förster (2/1), Kirste (4) und Haase.

Obergurig spielte mit: Grosche, Michalk; Dude (6), Doman, Gerber (1), Lehmann (1), Pelka (2/1), Ri. Schädlich (6), Ra. Schädlich (5), Rentsch (6) und Nowack.

Eberhard Neumann

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