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Oberlichtenau verliert das Heimspiel gegen Cunewalde

Mit einer 30:34 (13:14)- Pleite verliert die SGO bereits ihre dritte Partie und ist aus dem Rennen um Titel und Aufstieg.

Die Gastgeber wussten, dass die Begegnung mit der Sachsenliga-Reserve eine der schwereren würde. Mit den jetzt zwei Niederlagen nacheinander steht lediglich ein ausgeglichenes Punktverhältnis von 6:6 zu Buche. Das heißt nun auch, Abstand nehmen von möglichen höheren Zielstellungen. Das bedeutet aber auch, jetzt die weitere Saison weniger verkrampft und locker anzugehen. In der Partie selbst taten sich beide Teams schwer, überhaupt ins Spiel zu finden. Nach acht Minuten war noch nicht viel beim 1:2 passiert. Sehr ausgeglichen und mit wechselnden Führungen bei maximal je einem Tor plus schleppte sich das Spiel bis zur Pause dahin. Ohne dass es unfair zuging, war es hart umkämpft, jeder wollte gewinnen. Knackpunkt für die Männer von Ralf Moschke war dann sogleich der Einstieg in die zweite Hälfte. Eigene Fehler bauten den Gast auf und ließen erstmals einen Drei-Tore-Rückstand zu. Dem rannte der Gastgeber die gesamte Folgezeit erfolglos hinterher. Wurde der Anschluss, wie beim 27:28 tatsächlich geschafft, so legten die Gäste wieder zu und am Ende reichte es nicht mehr, um das Spiel zu drehen. Total angefressen, nachdem er sich zuvor sowohl gelb als auch zwei Minuten eingefangen hatte, gab der Coach zu Protokoll: „Unsere Reaktionen wurden als Meckern ausgelegt, während mit Cunewalde gesprochen wurde. Aber das ist nicht der Punkt, wir haben durch eigene Fehler verloren. Die Chancenverwertung war vor allem vor der Pause schlecht. Wir beschäftigten uns zu sehr mit den Umständen, während Cunewalde schnell erkannte, ruhiger zu reagieren. So und mit der nach dem Wechsel folgenden Aufholjagd haben wir zu viel Kraft gelassen. Den Start in die zweite Halbzeit haben wir total verpennt und sind erst einmal an keinen Ball rangekommen. Zudem waren Sven Schäfer aus der ersten Hälfte und dann noch Gretschel angeschlagen, was unseren Angriffsdruck minderte. Im Abwehrverband lief es ordentlich, aber über Konter mussten wir zu viele Gegentore hinnehmen. Am Ende war die Kraft weg, da wir uns zu sehr aufgerieben hatten. Ballverluste und zu schnelle eigene Abschlüsse spielten Cunewalde in die Karten.“ Unverkennbar war, dass die Gäste viel kompakter und körperlich präsenter auftraten. Ihr großes Plus waren die Rückraumwerfer, die die SGO mit einfachen Toren bezwangen. Tom Kaiser (10 Treffer) und Wilhelm Schulze (8) waren da nur selten zu stoppen. Auch wenn Danny Miehle einen guten Tag erwischte, so konnten seine Nebenleute nicht so erfolgreich mitziehen. Während die Cunewalder in der zweiten Hälfte immer besser ins Laufen kamen, umso mehr verkrampften die Oberlichtenauer. Auch die anstehende nächste Partie in Görlitz bei der anderen Sachsenligareserve wird nicht einfacher. Und auch das restliche Programm des Jahres hat es bis kurz vor Weihnachten in sich.

Oberlichtenau spielte mit: A. Schäfer, Hallmann, König; Fröhlich (1), Miehle (11/3), Hunger (4), Franke (3), R. Schäfer (3), Gretschel (2), Röntzsch, Hübner, S. Schäfer (4/2), Förster und Kirste (2).

Eberhard Neumann

 

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