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Oberlichtenau verkauft sich in Cunewalde sehr gut und verliert nur knapp

Mit einer fast unglücklich zu bezeichnenden 29:28 (12:12)-Niederlage geht die SGO aus dem Spiel in Cunewalde hervor, das keinen Sieger verdiente.

So ist es eben und muss hingenommen werden. Oft werden Einsatz und engagiertes Auftreten nicht belohnt. So erging es einmal mehr Oberlichtenau in der Partie bei der favorisierten und auf Heimsieg fokussierten Cunewalder Sachsenligareserve. Personell lag das Übergewicht auch augenscheinlich bei den Gastgebern. Die Gäste ihrerseits mussten improvisieren und vor allem zwei Stammtorhüter ersetzen. Vorweg genommen, machten es die beiden eingesetzten aber sehr ordentlich. Sie hatten in einer insgesamt sehr geschlossenen Mannschaftsleistung ihren Anteil daran, dass sich die Cunewalder nie entscheidend absetzen konnten. So blieb die Partie bis in die Schlussphase immer umkämpft und äußerst ausgeglichen. Sehr umstritten und hektisch ging es so auch noch einmal in der Schlussminute zu. Wurde ein Foul in der HVO-Abwehr übersehen, so stürzte der SGO-Angreifer auf den nächsten Verteidiger, was mit Stürmerfoul geahndet wurde. Unnötig nach dieser für alle drin und draußen unübersichtlichen Situation wurde auch noch Sven Schäfer mit Rot und Blau und Strafwurf für Cunewalde wohl wegen Blockieren des Balles vom Parkett geschickt. Das Spiel war schon unterbrochen. Anstatt also die Möglichkeit des Ausgleichs wahrnehmen zu können, endete die Partie für Oberlichtenau im Desaster. Dabei hatten die Männer von Ralf Moschke zuvor eine sehr engagierte und auch spielerisch ansprechende Leistung auf die Platte gebracht. Der Coach war dementsprechend zwar mit dem Team zufrieden, aber dennoch ziemlich angefressen: „Wir haben mit der heutigen Besetzung gut gespielt. Trotz Ersatz haben die Torhüter ihre Leistung gebracht und in der ersten Halbzeit auch einige Hundertprozentige geholt. Schon am Anfang mussten wir die Abwehr umstellen. Gretschel übernahm den Part von Hunger nach dessen Verletzung. Es gelang uns auch, die beiden Baugstatts in den Griff zu bekommen und wir konnten immer wieder Nadelstiche setzen, was auch zum Halbzeit-Ausgleich führte. Vom Kampfgeist war das heute in Ordnung und wir haben uns gut verkauft. Das ganze Jahr so gespielt, hätte die Tabelle anders ausgesehen. Hinten raus war die Reaktion der Schiris unerklärlich, da hätte mehr Fingerspitzengefühl gut getan.“ Dass es letztlich nicht wenigstens zu einem Punkt reichte, ist schon schmerzlich, aber für eine verkorkste Saison nun unerheblich. Im letzten Spiel nach Ostern zu Hause kann dennoch mit einem Sieg über Koweg Görlitz noch Rang drei ermöglicht werden. Und danach steht in Bernstadt das Pokalfinale auch noch an. In Cunewalde selbst gestalteten die Oberlichtenauer die Begegnung immer auf Augenhöhe. Auch wenn nie eine eigene Führung gelang, so blieben die SGO-Männer immer dran und kämpften sich auch nach größeren Rückständen in Schlagdistanz zurück. Das gelang so beispielsweise nach Drei- Tore-Rückständen von 17:14; 19:16; 20:17; 21:18; 23:20; 25:22; 26:23 und 28:25. Auch jeweils vier Tore minus wie bei 9:5; 28:24 oder zuletzt 29:25 wurden weggesteckt. Vor allem am Ende war diese Moral bemerkenswert, nur dass die nicht belohnt wurde.

Oberlichtenau spielte mit: Hallmann, Gräfe; Fröhlich (4), Miehle (7/3), Hunger (2), R. Schäfer (2), Gretschel, Röntzsch (3), S. Schäfer (6), Förster und Kirste (4).

Eberhard Neumann

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