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Oberlichtenau kommt in Schleife nicht in Fahrt

Mit 24:19 (14:7) kommen die SGO-Männer in der Lausitz unter die Räder, so dass sie nie ihre wahre Leistung abrufen können.

Das Endergebnis von 24:19 sieht sich so verheerend nicht aus. Was auffällt, sind die erstaunlich wenigen, eigenen Treffer, die dem sonst schnellen Spiel nicht gerecht werden. Das ist weit weg vom bis dahin gültigen Schnitt von 31,75 Toren aus 4 Spielen. Die einheimische Lok dagegen dampfte unbeirrt und fast ohne Stottern davon. Für die Männer von Ralf Moschke aber gab es immer wieder einen unnötigen Halt durch den guten gegnerischen Keeper. So konnte der Coach nur resigniert feststellen: „Das war heute einfach zu wenig. Vor allem nach vorn blieben wir immer wieder hängen, verloren die Bälle oder trafen nicht ins Netz. Ein super Torwart machte viele unserer möglichen Chancen zunichte. Unser Wechselspiel von Erfolg in Abwehr und Angriff ist unerklärlich. Heute hatte das eine ordentliche Abwehr parat, dafür aber wurde im Angriff versagt. Im letzten Spiel war es umgekehrt. Erst in der siebenten Minute gelang uns der erste Treffer, der auch nur über einen Siebenmeter. Schleife hatte da schon drei Bälle versenkt. Fast zehn Möglichkeiten hatten wir bis dahin schon liegen gelassen. Vor allem unser gewohnt schnelles Spiel wurde von den Gastgebern von Beginn an clever unterbunden. So kamen wir über Tempogegenstöße nicht zum Zuge. Die Abwehr funktionierte im 5:1 und auch im 6:0 gut. Durch Manndeckung gegen Konrad Becker kam Schleife in der zweiten Hälfte nur noch zu zehn Treffern. Meine Männer haben gekämpft, aber vor dem gegnerischen Tor war Schluss.“ Dem insgesamt guten Spiel der Hausherren setzten die Gäste ein zu pomadiges Spiel entgegen, so dass Abspielfehler sowie die vergebenen Möglichkeiten zu viele Ballverluste brachten. Mit dem harten Spiel der Lok-Männer kamen die Oberlichtenauer nicht zurecht. In der sonst fairen Partie machte diese Aggressivität den Schäfer und Co. mehr zu schaffen als denen lieb sein konnte. Spielstände von 10:2 und 11:3 in Halbzeit eins und 18:10 und 19:12 nach dem Wechsel machen deutlich, dass Oberlichtenau nie richtig Füße und Spielvermögen aufs Parkett bringen konnte. Erst in den letzten zehn Minuten schienen sie sich aufzuraffen und das Spiel bestimmen zu wollen. Mehr als Ergebniskosmetik kam aber nicht mehr zustande. Einmal mehr zeigte sich auch, dass in der Rumpfliga eine kontinuierliche Entwicklung und ein geordneter Rhythmus nicht zustande kommen können. Die Gastgeber steckten allerdings die einwöchige Spielpause besser weg als die Gäste. Vielleicht auch deshalb, weil die SGO davor gegen Schlusslicht Obergurig das leichtere Spiel klar gewann, Lok dagegen einen tollen Fight gegen Spitzenreiter Rietschen knapp verlor. Beide Teams haben trotz allem den Anschluss an die Spitze verloren. So sollten auch Meister- und Aufstiegsträume erst einmal ad acta gelegt werden. Dass nun der Druck geringer ist, bringt sicher auch wieder Steigerungen, die schon im nächsten schweren Heimspiel gegen Cunewalde II nachzuweisen sind.

Oberlichtenau spielte mit: A. Schäfer, Hallmann, König; Fröhlich (1), Miehle (2), Hunger (3), Franke (1), R. Schäfer, Gretschel (2), Hübner (2), S. Schäfer (3/1), Förster, Kirste (3) und Röntzsch (1)

Eberhard Neumann

 

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