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Oberlichtenau ist problemlos im Bezirks-Halbfinale

Die erste Mannschaft Der SGO Männer eins gewinnt mit 35:24 (16.10) souverän gegen die M 2 und spielt ums Finale.

Es ist nicht so oft, dass sich Teams eines Vereins zu einem Pflichtspiel treffen. Das gibt es schon gar nicht, wenn es ums Weiterkommen im Pokal lange nach den Auftaktspielen geht. So gesehen war die Partie am letzten Sonntag in Pulsnitz für alle schon eine tolle Sache und auch eine entsprechende Herausforderung. Das dachten auch viele Fans, denn die Halle war sehr gut gefüllt. Mit gut 120 Zuschauern hatte das mehr als Bezirks- und sogar Verbandsliganiveau zu bieten. Dementsprechend wollten beide Teams auch nicht enttäuschen, auch wenn die Ambitionen doch unterschiedlicher Art erschienen. Die zweite wollte die klar favorisierte erste nicht nur ärgern, sondern auch überraschen. Die anderen wollten unbedingt die Finalchance wahren, nachdem es in den Liga-Punktspielen noch nicht optimal lief. Ein wenig brisant auch, dass die Übungsleiter Sven Schäfer und Christoph Röntzsch der Reserve durch Spiel in der ersten Mannschaft nicht zur Verfügung standen. Auch unter Ausschluss dieser hatte sich das Team unter Frank Ziesche in der Woche gesondert und akribisch vorbereitet.

Team zwei will das Bezirksligateam überraschen

Auch für Ralf Moschke, als Trainer im Verein für mehrere Mannschaften zuständig, war es etwas Besonderes. So wollte ja auch der sich nicht überraschen lassen und mit Team eins weiter kommen. Eine solche Konstellation ist in Ostsachsen ohnehin etwas sehr Seltenes. Immer, wenn sich zwei Teams eines Vereins trafen, so war spätestens im Achtelfinale Schluss für den einen und da immer für die zweite. Eines jedoch hatten bislang zwei Vereine mit der SGO gemeinsam. Rietschen traf 2013/14 mit zwei Teams aufeinander, aber schon in Runde eins. Und 2006/07 traten die dritte und vierte Mannschaft des HVH Kamenz ebenfalls in Runde eins gegeneinander an. Ansonsten schieden Schleife, Rietschen, und Cunewalde auf getrennten Wegen meist frühzeitig aus. All das war zusätzlich ansporn für die Ziesche-Mannschaft. Das Team war heiß und legte gleich fulminant los. Trotz permanenter Führung der Favoriten blieb der Kreisligist bis zum 7:4 dran. Erst Mitte Halbzeit eins konnte sich die Moschke-Sieben deutlicher absetzen, ohne aber zu überzeugen. Das gelang dann in der zweiten Hälfte, als konsequenter nach vorn gespielt wurde. Sukzessive konnte der Vorsprung ausgebaut werden. Beim 25:15 lag die Differenz erstmals bei zehn Toren. Dann entschieden vier Tore in folge die Partie eindeutig. Die Zuschauer hielten sich eher zurück und genossen eine faire und spielstarke Partie. Nach schon 15 Toren Rückstand gelang Team zwei in der Schlussphase noch etwas Ergebniskosmetik. Alles in allem waren die beiden Mannschaftsleiter dann auch zufrieden. Ziesche meinte: „Es war ein schönes Spiel, da gibt es nichts zu meckern. Es verlief fair und bot eine ordentliche Leistung beider Mannschaften. Als Außenseiter versuchten wir die erste zu ärgern, was streckenweise auch gelang. Die letzten zehn Minuten waren richtig gut, aber die erste hat verdient gewonnen. Das Spiel war sehr gut besucht. Den Fans ist es hoch anzurechnen, dass sie so zahlreich erschienen.“ Moschke hatte natürlich andere Ambitionen und wollte keinesfalls mit seinem Team patzen: „Es war eine schwierige Konstellation mit dem Aufeinandertreffen von erster und zweiter Mannschaft. Wir wollten uns keine Blöße geben. Alle haben gespielt, auch die welche in Punktspielen wenig Einsatzzeiten hatten. Maßgabe war, dass sich keiner verletzt, ordentlichen Handball zu zeigen und zu siegen. Es gab keine Geschenke zu verteilen. Leider war die Stimmung nicht so toll, obwohl die Halle voll war.“ Dass wenige Emotionen hochkochen konnten lag dann auch an der Überlegenheit des Bezirksligateams. Das hat nun im Spiel um den Finaleinzug in Bernstadt den Ligakonkurrenten Obergurig als Gegner. Positiv noch zu vermerken, dass sich alle Feldspieler bis auf zwei der zweiten am Torreigen beteiligten.

SGO 1 spielte mit: A. Schäfer, Hallmann, König; Fröhlich (2), Miehle (5), Hunger (7), Franke (4/1), R. Schäfer (3), Röntzsch (2), Hübner (1), S. Schäfer (2), Förster (6) und Kirste (3).

SGO 2 spielte mit: Gräfe, Wiedemann; Richter (1), Nitsche (3), M. Thomschke (2), N. Ziesche (2), W. Thomschke (2), Tinat, Jäschke (2), Müller, Rudolph (5), Hörig (3/1), Klingbiel (2) und Thieme (2).

Eberhard Neumann

 

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