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MJC1: Zwei unterschiedliche Halbzeiten bringen am Ende eine Steigerung, jedoch ohne Belohnung

SV Stahl Krauschwitz - SG Pulsnitz/Oberlichtenau1. 18:15 (11:06)

Nach dem nicht so schönen Saisonauftakt beim ersten Heimspiel letzte Woche ging es nun nach Bad Muskau, um mit dem SV Stahl Krauschwitz die Kräfte zu messen. Die Gastgeber hatten letzte Woche Koweg Görlitz geschlagen, was schon ein gewaltiges Ausrufezeichen setzte. Außerdem war dieses Team für die SG die Unbekannte. Für die SG ging es darum, Dinge der Vorwoche besser zu machen und dann sehen, was dabei rum kommt. Unter der Woche wurde im Training viel geredet, um sich als Mannschaft einzuschwören. Denn eines ist klar geworden, es wird eine sehr schwere Saison.
10 Mann machten sich am Sonntag Vormittag auf die wohl längste Auswärtsfahrt in der Saison, nach Bad Muskau.

Der Start in die Partie glich aber dem Spiel der Vorwoche. Nervöser Beginn, halbherzige Abwehr und im Angriff ein Fehlwurf nach dem Anderen. So dass Fazit der ersten 5 Minuten, was die SG-Bank bereits zur ersten Auszeit beim Stand von 5:0 für den Gastgeber nötigte. Es wurde nochmal an das Gesagte appelliert. Eine Trefferquote von 40% im ersten Abschnitt spricht da für sich. Es dauerte dann noch bis zur 11. Minute, ehe die SG ihren ersten Treffer verbuchen konnte (1:7). Dann kam man so ganz langsam besser ins Spiel. Die Abwehr bekam mehr Zugriff, so dass Torwart W. Reimer auch einige Würfe vereiteln konnte. Die Gastgeber wurden durch die Schiedsrichter teilweise mit Strafwürfen „beglückt“. Gleich 8 Stück erhielten sie im gesamten Spiel. Dabei konnte drei gehalten werden. Die SG hingegen hatte derer nur zwei, die aber auch im Tor landeten.
Die Pausenansprache war kämpfen, kämpfen, kämpfen und taktische Hinweise. Der 5-Tore-Rückstand sollte bis zum Ende auf jeden Fall abgebaut werden. Die Verantwortlichen sahen das als machbar an.
Aber es blieb im 2. Abschnitt noch eine ganze Weile bei dieser Differenz. Erst Mitte der 2. Spielhälfte kam man so langsam in Schlagdistanz, weil die Jungs nie aufgaben und ihre Trefferquote auf 82% verbesserten. Aber auch Krauschwitz musste nun so langsam Tribut zollen. Drei Minuten vor Ultimo stand es 16:14. Jetzt war die Devise alles oder nichts, es wurde auf Manndeckung umgestellt, um vielleicht doch noch einen Punkt zu ergattern. Doch die Konzentration reichte dann nicht mehr, um belohnt zu werden. Tja, wäre diese verkorkste erste Hälfte nicht gewesen, wer weiß, wer weiß.
Auf der 2. Halbzeit kann man aber aufbauen, denn die wurde mit 9:7 gewonnen und man muss der Mannschaft für den aufopferungsvollen Kampf bis zum Schluss ein Kompliment machen. Die Moral stimmt und das wird die Mannschaft weiter bringen.

Schon nächste Woche ereilt die Mannschaft das nächste Auswärtsspiel. Dann geht es an die Neiße, zu Koweg Görlitz. Auch keine leichte Aufgabe. Am 25.09. ist 12.30 Uhr Anwurf in der Sporthalle Rauschwalde.

(StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau1. spielte mit:
T. Richter (2); L. Gebler (5/2); Th. Hohmann (1); T. Frenzel; M. Zschiedrich (1); M. Gersdorf; F. Eichner (5); N. Voigt; T. Singer (1)
Im Tor: W. Reimer

 

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