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Kreispokalfinale Männer: TSG Bretnig-Hauswalde – SG Oberlichtenau II 30:25 (13:9)

Obergurig und Bretnig sind die Pokalsieger 2017

In der sehr gut organisierten Doppelveranstaltung wurden die Kreispokale der Saison 2016/17 vergeben. Vom Königswarthaer SV ausgerichtet, fanden beide Finals - erst der Frauen, dann der der Männer – in Radibor statt. Im Damen-Endspiel zwischen Obergurig und Königswartha gewann SVO mit 26:25 nur knapp. Deutlicher, ruhiger und früher entschieden war überraschend das Herren-Endspiel, in dem die SGO etwas enttäuschte.

Finale Männer: TSG Bretnig-Hauswalde – SG Oberlichtenau II 30:25 (13:9)

Die Oberlichtenauer als Pokalverteidiger starteten recht ordentlich ins Finale. Nach Bretniger Anfangsführung drehten sie die Partie kurzzeitig. Das 2:4 war aber auch schon alles, was sie dem Gegner an Gleichwertigkeit entgegen setzen konnten. Der holte mit sechs Toren in Folge die Führung zurück und ließ bereits frühzeitig erkennen, dass er an diesem Tage dominieren würde. Noch dicht dran und die Hand am Pott, ließ sich die Bezirksligareserve nicht abschütteln. Doch mehr als drei Tore kam die SGO nicht heran. Bretnig nutzte seine Cleverness und spielte die Partie in aller Ruhe weiter. Es ließ sich auch von Pressdeckungen auf die Haufes nicht aus dem Konzept bringen. Erster größerer Knackpunkt war gleich die Zeit kurz nach dem Wechsel. Bretnig kam da etwas motivierter aus der Kabine und setzte sich innerhalb von acht Minuten auf sieben Tore Differenz ab. Sukzessive wurde der Vorsprung weiter ausgebaut und betrug beim 25:17 erstmals acht Tore. So kam niemals die euphorische Pokalstimmung wie zuvor bei den Frauen auf. Zwar war das Spiel selbst deutlich rasanter, aber eben zu früh entschieden. Clever nutzten die TSG-Männer Fehler und vor allem unplatzierte Würfe der SGO aus. Vor allem immer wieder das Tempo herausnehmend, gelang es den Bretnigern den Vorsprung clever zu verwalten. Da machte sich wie im gesamten Spiel die größere Erfahrung bei einem Durchschnittsalter von 32 Jahren bezahlt. Gleich mehrere unter 20-jährige drückten den Oberlichtenauer Altersschnitt auf 26 Jahre. Zum Ende hin gelang ihnen nur noch etwas Ergebniskosmetik, nicht mehr. Damit geht zum Abschluss der Saison 2016/17 erstmals der Pokal an Bretnig. In der zweiten Finalteilnahme nach 2015 eine positive Aufwertung des dritten Punktspielranges. Oberlichtenaus Zweite hingegen kann sich über die vierte Endspielteilnahme freuen, wobei Pokalerfolge von 2004 und 2016 zu Buche stehen. Gern hätte sie den Erfolg von 2016 wiederholt, aber dazu sollten auch in den kommenden Jahren Zeit und Möglichkeiten bestehen. In der kommenden Saison steht zudem wieder die Doppelbelastung von Bezirks- und Kreispokal an. Dann könnte es auch wie 2017 wieder zum vereinsinternen Match mit der ersten Mannschaft kommen. Trotz einer gewissen Enttäuschung über den nicht eingeplanten Ausgang der Partie, wurde anschließend gefeiert und die kleine Prämie für die Finalteilnahme gern entgegen genommen. Nicht zu vergessen, dass es in den Punktspielen der Westlausitzliga nach Bretnig immerhin zum guten vierten Platz reichte. In dieser Serie schon gab es zwei knappe 31:30-Niederlagen gegen die erfahreneren TSG-Männer.
Oberlichtenau II spielte mit: Gräfe, Wiedemann; M. Thomschke (2), Ziesche (3), W. Thomschke (1), Tinat, Jäschke (1), Rudolph (1), Hörig (5/1), Gretschel (3), Schulze (2), Richter (3), Thieme (4) und Müller.

Stimmen zum Pokal von Spielkreisvorsitzendem Michael Gräfe

Das war insgesamt eine sehr gute Organisation von den Königswarthaern, die kurzfristig die Ausrichtung der Endspiele übernommen hatten. Das Spiel der Frauen war sehr spannend. Da war die Halle auch gut gefüllt. Der Einsatz der Fans war super. Durch das enge Ergebnis war es das Spitzenspiel des Tages. Der KSV lag schon mit drei Toren vorn und hat dann unglücklich verloren. Das Männerfinale wurde von zwei Spitzenmannschaften des Spielkreises gespielt. Durch nutzen der Cleverness und Erfahrung hat Bretnig verdient gewonnen. Vom Fanpotenzial war Oberlichtenau in der Überzahl, war sogar mit dem Bus angereist, aber Bretnig war eben effektiver und hat nichts anbrennen lassen. Allen vier Mannschaften wünsche ich viel Erfolg im Bezirkspokal und insgesamt für die kommende Saison.

Eberhard Neumann

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