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Die Oberlichtenauer Männer kommen wieder in Schwung

Mit einem klaren 41:24 (21:14) - Heimsieg gegen Sohland ist die SGO wieder im Spiel- und Siegmodus.

Die vielen Pausen in der unterbesetzten Liga – bei nur neun Mannschaften gibt es auch nur acht Heimspiele – sind Gift für den Modus einer Saison. So konnten auch die Oberlichtenauer nie mehr als drei Spiele in Folge spielen und zu ihrem Spielrhythmus finden. Die Quittung für das ambitionierte Team von Ralf Moschke war zuletzt der nächste Rückschritt auf Rang sieben. So sollte nun wenigstens die Heimpartie gegen den mit neun Punkten hinter der SGO rangierenden Tabellennachbarn und Tabellenvorletzten Sohland gewonnen werden. Was sich im Spiel als Abtasten vollziehender Start in die Partie einmal mehr bestätigte, es blieb anfangs sehr eng. Selbst eine Drei-Tore-Führung der Hausherren (5:2) brachte noch keine Sicherheit. Im Gegenteil, die Gäste mischten munter mit und stellten die Gastgeber immer wieder vor Probleme. Nach drei Toren zum Ausgleich und anschließendem 6:5 drehten die Oberländer die Begegnung zum 6:7. Zwar holte sich die Moschke-Sieben die Führung sogleich zurück, aber die Männer von Peter Westerbeek blieben noch in Schlagdistanz. Letztmalig erzielten sie nach 15 Minuten den Ausgleich, bevor sich die SGO sukzessive absetzte. Die Gäste schienen ihr Pulver verschossen zu haben und gerieten immer höher in Rückstand. Durch viele Fehler schenkten sie viele Bälle weg und die Miehle und Co. dankten mit Tempogegenstößen und schnellem Umkehrspiel für die vorlagen. Bei Halbzeit war so die Partie bereits entschieden, auch weil die Gäste wenig zu Zusetzen hatten und auch sonst in Harmlosigkeit verfielen. Nur wenige gelungene Aktionen lockerten die Partie auf, während das Heimteam noch eine Reihe guter Chancen liegen ließ. SGO Trainer Moschke war so zwar zufrieden nahm aber nicht alles kritiklos hin: „Wir spielten heute schon besser als in der Vorwoche. Wenn man mehrere Spiele nacheinander hat, merkt man auch gleich im Zusammenspiel bessere Abläufe und mehr Verständnis miteinander. Jede Woche Training und Spiele kommen da allen zugute. Abwehrseitig kann man mit 24 Gegentoren leben, obwohl das eine oder andere zu viel erscheint. Die erste Halbzeit haben wir gut begonnen, dann kam ein kleiner Hänger, aber keine Phase, die kritisch wurde. Vor allem Förster hat mir gut gefallen, der auch alle Strafwürfe verwandelte. Im Angriff haben wir noch Luft nach oben, besonders im Positionsspiel. Auch die Außen müssen noch mehr einbezogen werden.“ So war der Sonntag für die Oberlichtenauer ein recht gut gelungener, auch wenn nicht so viele Zuschauer wie sonst zugegen waren. Die fehlenden hatten wohl ohnehin mit einem klaren Sieg gerechnet. Jetzt geht es am Sonntag erst einmal gegen Obergurig um den Einzug ins Bezirks-Pokal-Finale. Als Gastgeber sind die SGO-Männer da wieder favorisiert.
Oberlichtenau spielte mit: A. Schäfer, Hallmann, König; Fröhlich (2), Miehle (6), Hunger, R. Schäfer (7), Gretschel (5), Röntzsch (2), Hübner, S. Schäfer (4), Förster (8/5), Kirste (5) und Haase (2).

Sohland spielte mit: Beyer, Marschner, E. Schmidt; Steller (6/1), V. Ebert, Baumbach (2), S. Schmidt (7), S. Eisert (3/1), Eisold (1), M. Eisert, Schneider, Jaquett (2) und R. Ebert (3).

Eberhard Neumann

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