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Die Oberlichtenauer holen zum Ende noch einen glücklichen Punkt

Die Männer der SGO kommen bei Koweg Görlitz nicht über ein 32:32 (14:15) hinaus, nachdem sie das Spiel weitgehend kontrollierten.

Das war nicht der Tag der Oberlichtenauer. Bei der immer wieder, auch zu Hause, nur mit einer Minibesetzung auflaufenden Koweg-Sieben mussten sie ebenfalls mit Ausfällen zurecht kommen. Da fehlte auf der rechten Angriffsseite ein sonst eminent wichtiger Sven Schäfer wegen Erkrankung. Auch Abwehrorganisator Patrick Hübner musste passen. Zudem hütete Trainer Ralf Moschke sogar das Bett. Dennoch wollten die Röntzsch und Co. das Spiel gewinnen, um den Faden zur Spitze nicht ganz abreißen zu lassen. Eigentlich sollten durch das eigene gewohnt schnelle Spiel die wenigen Koweg-Akteure aufgerieben und am Ende konditionell an die Wand gespielt werden. Die Neißestädter machten da aber nicht so richtig mit. Clever verzögerten sie permanent das Spiel und setzten auf einen in der Abwehr weit vorgezogenen Mittelmann. Damit kamen die Gäste einfach nicht klar und auch nicht zum schnellen Spielfluss. Dennoch wurde in der ersten Hälfte die Partie kontrolliert und nach kurzer Gastgeber-Führung diese gedreht. Mehrfach wurden drei Tore Differenz erarbeitet, aber eben nicht weiter ausgebaut. Kurz vor der Pause war Koweg wieder bis auf ein Tor dran und egalisierte die Partie gleich nach dem Wechsel. Dann schleppte sich die Begegnung so dahin. Bei wechselnder Führung gelang es keinem mehr, sich deutlicher abzusetzen. Jeweils ein Tor Plus war alles, was die Kontrahenten zwischen sich legen konnten. Erst in der Schlussphase, als es immer ruppiger wurde, konnte sich Oberlichtenau etwas zum 25:27 absetzen. Doch auch dieser Vorteil wurde nicht ausgebaut. Im Gegenteil, Koweg drehte mit vier Toren in Folge nochmals auf und die Partie um. Nun rannten die Gäste einem Rückstand bis zu drei Toren hinterher und sich immer wieder fest. Dabei wurde oftmals auch der Keeper berühmt geworfen, so dass Zählbares rar blieb. Die Gastgeber ihrerseits schienen die zweite Luft bekommen zu haben und machten es den Oberlichtenauern schwer, sich schnell und erfolgreich durchzusetzen. Vor allem Thomas Kirste war es mit seinen Treffern aus dem Rückraum zu danken, dass die SGO weiter im Spiel blieb. Kurz vor dem Spielende schien die Partie beim 32:29 bereits für Koweg gelaufen. Da zeigten die Gäste allerdings Moral, ließen kein Gegentor mehr zu und gewannen noch glücklich einen Punkt. Erst da schien die Marschroute aufzugehen. Die Gastgeber schwächelten und verloren an Konzentration. Durch dieses Unentschieden bleiben die Oberlichtenauer beim ausgeglichenen Punktverhältnis von 7:7 und auf Rang sieben stehen. Urkomisch, dass sie nun am 18. Dezember noch ein Spiel zu absolvieren haben, wenn alle anderen in der unterbesetzten Neunerstaffel schon vorweihnachtlich pausieren. Und dieses letzte Spiel des Jahres hat es noch einmal in sich. Dann geht es nach Bernstadt, das Spitzenreiter Rietschen am Sonnabend als erstes und einziges Team schlagen konnte. Mit einem Sieg gegen die SGO können die Oberlausitzer sogar an Rietschen vorbeiziehen. Das ist für die Moschke-Crew also eine ganz schwere Vorgabe, aber noch nicht alles in diesem Jahr. Im Landespokal steht am kommenden Wochenende die Partie gegen Niederau an, wo die einmalige Chance besteht, ins Viertelfinale einzuziehen. Dann sind vor allem auch die Fans gefragt, um die Gäste auszubremsen.

Oberlichtenau spielte mit: A. Schäfer, Hallmann, König; Fröhlich (5), Miehle (7/2), Hunger (2), Franke (7/4), R. Schäfer (1), Gretschel (2), Röntzsch, Förster (1) und Kirste (7).

Eberhard Neumann

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