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Die Oberlichtenauer fordern den Favoriten im Pokalfight

Trotz super Einsatz und vorzüglicher kämpferischer Leistung verliert die SGO gegen Niederau mit33:28 (17:14) und scheidet aus.

Den Einzug ins Viertelfinale des Landespokals verpassten die Oberlichtenauer Männer nach einer ordentlichen Partie gegen den höherklassigen Verbandsligisten mehr unglücklich als verdient. Am Ende fehlte das gewisse Etwas, um dieses Spiel für sich entscheiden zu können. Das Mehr an Cleverness, entscheidenden Lösungen und effektiveren Abschlüssen entschied letztlich für die Gäste. Das Endergebnis ist dann auch etwas zu hoch und spiegelt den spannenden Verlauf nicht ganz wider. Immerhin scheint den Niederauern die Halle in Pulsnitz zu liegen, da sie bereits in der Vorwoche mit 28:25 gegen Pulsnitz im Punktspiel gewannen. Dem Heimteam konnten diesmal auch die Fans nicht wie sonst helfen, da die Ränge eher ungewohnt spärlich besetzt waren. Vielleicht lag das auch am selten von dem gespielten Sonnabend. Aber auch die Gästefans verkörperten nicht gerade Verbandsliganiveau. So wurde die Partie auf der Platte ohne große Einflüsse von außen entschieden. Und da konnten die Gäste ihre Höherklassigkeit besser in die Waagschale werfen. So hatte Danny Miehle wieder mehr mit sich und den Schritten zu hadern, da im Gegensatz zu manchem Niederauer und Sven Schäfer war wegen Schulterproblemen ebenfalls kein Fixpunkt.

Oberlichtenauer Leistungsträger müssen ersetzt werden

Thomas Kirste war ebenfalls nicht in der Form und im Glück, um entscheidende Akzente zu setzen. So mussten andere in die Bresche springen. Allen voran bewies Christoph Röntzsch, wie spielerisch und mit Torerfolgen an den Ketten gezogen wird. Selbst Trainer Ralf Moschke war darüber erstaunt: „Röntzsch spielte endlich einmal, was er kann. Er verteilte gut die Bälle auf der Mitte und war torgefährlich. Insgesamt hat mich die zweite Reihe auch überzeugt. Unser aggressives 6:0 in der Abwehr hat gut geklappt. Aber Enrico König hielt uns mit seinen Paraden immer im Spiel.“ Schade nur, dass er mehrfach nach zwei, drei parierten Bällen im nächsten Nachwurf doch geschlagen wurde. Da waren manche schon zu schnell zum Gegenzug gestartet, so dass die Abpraller fast immer zum Gegner zurückkamen. Kritische Anmerkungen fand Moschke aber auch noch: „Im Wesentlichen waren wir gut dabei. Vom Kampfgeist hat alles gepasst. Von der Papierform war Niederau ja auch klar Favorit. Enttäuscht bin ich darüber, dass wir unsere Chancen wieder nicht konsequent genug nutzten. Da müssen wir einfach cleverer sein. Wir haben uns den Gegner nicht auf den Punkt genau geschnappt, denn es war mehr drin. Wir sind eben noch nicht da, wo wir sein wollen. Uns fehlt oft ein wenig mehr eigene Ruhe. Zum Ende mussten wir aufmachen und versuchten das mit einer 3:3-Abwehr.“ Das fruchtete nicht so wie gewollt und die Gäste banden den Sack zu. Verloren wurde die Partie in den jeweiligen Anfangsphasen beider Halbzeiten. Die sorgten durch eigene Fehler und längere Torflaute dafür, dass die SGO immer einem mehr oder weniger großen Rückstand hinterher lief. Dazu kam der Kräfteverlust in der Afholjagd nach größeren Rückständen wie vom 8:14 zum 13:16 oder vom 22:29 zum 27:31. Wenn die ordentliche Leistung nun in die Punktspiele mitgenommen wird, kann auch da wieder ein Vorwärtskommen möglich sein. Das können die Moschke-Männer schon am kommenden Sonntag beim Bezirksligazweiten in Bernstadt unter Beweis stellen.

Oberlichtenau spielte mit: A. Schäfer, Hallmann, König; Fröhlich (3), Miehle (3), Franke (11/4), R. Schäfer (1), Gretschel, Röntzsch (4), Hübner, S. Schäfer (5), Förster (1) und Kirste.

Eberhard Neumann

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