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Den Bock umgestoßen

SG Oberlichtenau vs. OSV Zittau 36 : 26 (14 : 13)

Im Duell mit dem im vorderen Tabellen-Mittelfeld platzierten OSV Zittau kamen die Keulenbergdamen zu einem erstaunlich klaren 36:26 (14:13)-Sieg.
Die Gäste waren nur mit sieben Spielerinnen angereist. Doch das sollte nicht heißen, dass diese Sieben nicht auch alles geben konnten und auf Sieg spielen wollten. Doch von Beginn an gingen die Blauhemden aus Oberlichtenau mit viel Biss und Einsatz zu Werke. Die 6-0-Abwehr stand gut, aber nach vorne war in den Anfangsminuten wieder zu wenig Bewegung im Spiel. Auch Zittau tat sich noch schwer mit dem Tore werfen und so „zuckelte“ das Spiel so vor sich hin (2:2, 4:6, 9:9). Besonders in der 1. Hälfte bekam man die agile Spielführerin B. Schicht nicht so richtig unter Kontrolle. Sie kämpfte sich immer wieder durch die Abwehr der SGO und holte so einige Strafwürfe für ihre Mannschaft heraus - die sie dann gleich selbst vollstreckte. Das Angriffsspiel der Blauhemden stabilisierte sich jetzt aber zunehmend. Der Ball wurde sicher durch die eigenen Reihen gespielt, es taten sich Lücken auf, die Würfe saßen und die Außenpositionen konnten sehr gut in Szene gesetzt werden. Mit einem Mini-Vorsprung von einem Tor (14:13) erklang der Pfiff zum Pausentee. Dachte man an die letzten Partien zurück, waren immer die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte die Schwächephase der SGO. Doch diesmal sollte es anders laufen! So sah sich Zittau, nach einem Sturmlauf des Gastgebers, beim 21:14 einem Rückstand von sieben Treffern ausgesetzt. Eine Auszeit des Gästetrainers sollte den Lauf der SGO stoppen. Doch was Zittau auch versuchte, die SGO hatte eine Antwort parat, die Führung wurde stetig ausgebaut (27:19, 31:22, 35:25). Der Vorteil der SGO in dieser Phase des Spiels war deutlich. Es konnte munter durchgewechselt werden und alle Spielerinnen kamen zum Einsatz, wogegen der OSV mit ihrer Besetzung 60 Minuten durchrennen musste. Selbst in Unterzahl trafen die Blauhemden von allen Positionen und sogar die sonst so schlecht bis gar nicht gespielte 1. und 2. Welle wurde erfolgreich abgeschlossen. Zittau hingegen verzettelte sich in Einzelaktionen, leistete sich nun Fehlpässe und Ballverluste, die die SGO zu schnellen Gegentoren nutzte. Beim 36:26 erklang die Schlusssirene und endlich konnte man wieder zwei Punkte auf der Habenseite bejubeln. Kampfgeist, Motivation und mannschaftliche Geschlossenheit - fast schien es, als wollte all dies einen Winterschlaf einlegen. Doch dieser Auftritt sollte jetzt viel Selbstvertrauen für die nächsten Spiele geben! (FN)

Richter; Lattermann (Tor); Guhr (2); Kühnel; Klingebiel; Hörig (8); Freudenberg (1); Paditz (4/3); Träber (6); Röntzsch (6); Mittag (6); Noack (3/2)

 

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